Akamedie der Amateure

In der Akademie der Amateure geht es um die (partizipative) Schaffung von sozialen Räumen und um Fragen kooperativen Zusammenlebens in den neuen Nachbarschaften.

Als Basis dienen uns unterschiedliche Kunst- und Kulturformate wie workshops-Module, lecture oder andere Diskursformen. Inhaltlich spannt sich der Bogen der Akademie der Amateure über die Bereiche Musik, Performance, darstellende Kunst bis hin zu Physik, Kochen und neuen Formen gesellschaftspolitischer Bildung und Beteiligung.

Die einzelnen Formate sind als soziale Prozesse zu verstehen, in denen es darum geht, sich gemeinsam mit einer Thematik/Methode/Technik zu beschäftigten. Nachbarschaft kann so anders erfahrbar werden. Kreative Produktivität entfaltet sich im konkreten Lebensumfeld und schwebt nicht abstrakt über der Alltagserfahrung.

Favoritner Land- und Wirtshausgänge

Die große Tradition der alltagskulturellen Freizeitgestaltung im Arbeiterbezirk Favoriten aufgreifend werden wir 2018 wieder soziale Inszenierung bzw. inszenierte Spaziergänge in Favoriten veranstalten. Gemeinsam mit KünstlerInnen und lokalen ExpertInnen laden wir ein, verschiedene Orte in Favoriten (neu) zu entdecken, vielleicht Angsträume zu nehmen und Räume (neu) zu interpretieren. Ein Fokus richtet sich dabei auf die vom Aussterben bedrohte Wirtshauskultur.

Die sozialen Inszenierungen und Performances vor Ort dienen hierbei als Impulsgeber für Dialog und Kennenlernen. Schwerpunktgebiete: Kretaviertel, PAHS und der Böhmische Prater.

Rote Alpen

Wir betrachten die Wiener Gemeindebauten als Wohngebirge und Orte mit besonderem Flair. Es sind Orte des Aufstiegs, der Solidarität, Orte mit hoher Emotionalität und Orte, die einem starken Wandel unterzogen sind. In den Gemeindebauten kann wie unter einem Brennglas in verdichteter Form beobachtet werden, wie eine frühere Gesamterzählung (Wohn- und Lebensort der Arbeiterschaft) in unterschiedliche Diskurse (z. B über die Sozialschmarotzer, Zuwanderer, Ausländer, Neo-Österreicher oder sozialdemokratische Aufsteiger u. ä.) zerfällt. Kern des Projektes ist es, Musik, Architektur und Kommunikation temporär als Gesamterzählung zusammenzubringen.

Jodeln dient in diesem Kontext als Metapher für Kommunikation unter schwierigen Bedingungen, als akustisches Signal zur Orientierung in unübersichtlichem Gelände. Das Projekt zielt auf die Herstellung eines interaktionellen Raumes, in dem alle Beteiligten in der Konfrontation mit einem gemeinsamen fremden Element (alpine Ausdrucksformen) in Austausch und Beziehung treten.

andere Projekte – ein kleiner Rückblick

Hart Beat Favoriten

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Pool für Alle !

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Kick Off – Auftaktveranstaltung

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Zum Auftakt sind wir’s gleich ambitioniert angegangen: Zwischen neuem Hauptbahnhof und Ankerbrotfabrik wurden mit verschieden Formaten und mit tatkräftiger Unterstützung von Bewohnerinnen, KooperationspartnerInnen und Künstlerinnen unterschiedliche interessante Örtlichkeiten bespielt: eine Galerie, ein Hobbyraum im Gemeindebau, eine Moschee, ein leerstehendes Lokal in einem Wohnhaus im neuen Sonnwendviertel, die Wiener Essigbrauerei, ein Bauwagen im öffentlichen Raum, ein Jugendtreff und die Baustelle des zukünftigen Helmut-Zilk-Parks.