Hafen Favorita*Eine performative Intervention und partizipative Raumproduktion

„Ein Tag im Hafen. Die Möven kreischen und das Meer rauscht. Die Segel flattern im Wind, im Hafenbüro ist voller Betrieb. Erst nach der Trockenübung führt der Hafenmeister durch den Hafen. So wie immer.“ Aber fliessen jetzt die Tränen wegen dem Seetauglichkeitstes oder weil der Aquarellmaler der die im Hafen liegenden Schiffe malt  von den tragischen und unglaublichsten Geschichten die sich tatsächlich zugetragen haben erzählt? Dann doch gleich ein Haus als Tattoo – das ist dann entweder Zufall oder  Zauberei –  nur  der Gemüsehändler  auf dem U boot war ganz sicher nicht auf der  Schatzkarte als  Fischoase eingezeichnet. Erst Hafenkneipe dann Ausguck. Von oben hören sich die Seemannslieder gleich doppelt gut an. Ganz anders als sonst.“

Ich bin im Wald und der Wald macht etwas mit mir – ob ich will oder nicht. Das Licht, die Geräusche das Gehen. Und so ist es auch „im Hafen“ passiert – der Hafen wirkt  und weckt auf, lässt unmögliche Blickwinkel zu und erzählt Geschichten die nur darauf warten erlebt zu werden. Dabei sein war und ist alles. Unbedingt eintauchen in den  Markt solange er noch schwimmt.
*“Hafen Favorita“ (lat. Favor: „Gunst“, „Zuneigung“) frei nach Erinnerung an den Hafen von der Gewinnerinn des Kapitänsdinners.“ (Tessa Prager)